einatmen, ausatmen
Die Bielefeld-Düsseldorf-Köln-Connection. Ein Blogvorhaben von Tanja, Anke und Felix.

Klar mach' ich Backups!
26. August 2010, 19:12 Uhr von Flix

Viele Leute die ich kenne haben irgendwo zu Hause eine externe Festplatte herum(f)liegen, die vor langer Zeit als “Backup-Platte” angeschafft wurde. Nachdem dann ein oder zwei Mal Daten auf die Harddisk kopiert wurden und man erkannte, dass das ganz schön mühselig und langwierig sein kann, ließ der Backup-Eifer schnell nach.

Auch ich war viel zu lange eine dieser Personen. Dabei gibt es ganz einfache Möglichkeiten Daten schnell und fast automatisch zu sichern.

Windows
Auf meiner Windows Workstation nutze ich am Ende jedes Arbeitstages das kostenlose Tool Microsoft SyncToy um meine Daten-Partitionen auf eine externe Festplatte zu spiegeln. Hierfür verwende ich die “Echo” Aktion von SyncToy, die Daten nicht nur kopiert, sondern auch löscht, wenn diese seit der letzten Spiegelung von der Quell-Partition gelöscht wurden.

SyncToy ist ein solides Backup-Tool von Microsoft.

Sollte meine interne Daten-Festplatte also einmal den Geist aufgeben, oder ich aus Versehen etwas löschen, habe ich immer noch alle Daten vom Vortag. Für noch mehr Sicherheit kann man auch auf zwei (oder mehr) externen Festplatten abwechselnd spiegeln. Festplatte #1 immer Montags, Mittwochs und Freitags und Festplatte #2 immer an den Tagen dazwischen. Wenn man also schon gestern aus versehen etwas gelöscht hat, und dies erst heute bemerkt, hat man immer auch noch die Daten von Vor-Vorgestern.

Mac OS
Für Mac OS verwende ich das Programm SuperDuper! (€ 23,33) um meine Partitionen nach jedem Arbeitstag auf eine externe Festplatte zu spiegeln. Hierfür nutze ich die schnelle “Smart Update” Funktion die überprüft, welche Daten unverändert sind und nur die veränderten Dateien kopiert oder löscht – ganz wie mit SyncToy.

SuperDuper! präsentiert sich u.a. mit sehr einfachem Interface.

Das wirklich praktische an Mac OS und SuperDuper! ist, dass ich auch meine System-Partition mit allen Programmen spiegeln und von der Backup-Platte dann jederzeit meinen Mac booten kann. Sollte die interne Festplatte also ausfallen, kann ich einfach die Externe anschließen, den Computer damit starten und weiter arbeiten – zumindest mit den Daten von der letzten Spiegelung.

Archivierung von Daten
Natürlich wachsen die Datenmengen mit jedem Projekt und irgendwann ist jede der internen Festplatten voll. Um das zu vermeiden archiviere ich fertige Projekte manuell auf zwei weitere, externe Festplatten, die unter sich ebenfalls gespiegelt werden. Manuell bedeutet hier: ich kopiere den Projektordner (der sauber strukturiert ist und alle im Projekt verwendeten Dateien enthält) einfach auf die Archiv-Platte und spiegele die danach mit der Archiv-Backup-Platte. Wenn dies fertig ist, lösche ich den Projektordner von der internen Arbeits-Festplatte und habe wieder Platz zum weiter Arbeiten.

Fazit
Was hier gerade beschrieben wurde, ist in wenigen Minuten eingerichtet. Ab dann muss man immer nur auf den “Backup-Knopf” drücken und alles läuft von selbst.

Fröhliches Sichern!

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