Sich heutzutage für ein neues Handy zu entscheiden ist ein überaus schwieriges Unterfangen. Klar, wenn einem ein “normales” Handy reicht, mit dem man telefonieren, SMSen und vielleicht noch Musik hören kann, dann fällt die Wahl etwas leichter. Will man aber ganz zeitgemäß ein “Smartphone”, dann sieht die Welt schon anders aus. Für Privatverbraucher wirklich ernst zu nehmen sind zwar im Moment nur drei Produkte (iPhone, Palm Pre und Google Android Telefone) aber davon ist jedes einzelne so überhyped, dass man nie eine halbwegs objektive Meinung zu hören/lesen bekommt.
Ich habe mich letzten Mittwoch – kein Scherz – fast 12 Stunden lang nur damit beschäftigt, Handy Testberichte und Diskussionen zu lesen, um das Chaos an (Mis-)Informationen für mich zu entwirren. Mit Erfolg! Denn jetzt bin ich schlauer und kann guten Gewissens schlussfolgern, dass es sich bei iPhone, Pre und Android Handies um so ähnliche Geräte handelt, dass die letztendliche Kaufentscheidung wirklich nur an Hand von minimalen und ganz persönlichen Faktoren gefällt werden kann (dazu später mehr).
weiterlesen ...Es war der 29. September 2009, vor 114 Tagen, als ich ihn das letzte Mal sah. Anders als in der Liebeserklärung vom März 2009, will ich jetzt gar nicht lange vorreden – es geht um mein Auto. Beziehungsweise mein ehemaliges Auto, welches jetzt entweder eine Bierdose ist (Autos werden ja recycled, nicht?), oder als Ersatzteillager für die letzten Saab Auslaufmodelle dient. Wahrscheinlich ist es eher die Bierdose. Das einzige was an dem Wagen ja noch halbwegs heil war, war das 40 Euro teure Radio und die All-Season-Reifen. Bei dem Gedanken daran bin ich immer noch ganz stolz auf ihn, da er wirklich mit ganz perfektem Timing, erst nach einer 800km Fahrt vor der Haustür den Geist aufgab. Gut durchgehalten, mein Lieber!
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Jeden Tag einmal barfuß in den Schnee …
Kommentare: [2]
Naja, vorwiegend grün. Nach der Wiederbelebung des Blogs vor Kurzem, haben wir uns ebenfalls zu einem “Tapetenwechsel” entschlossen. Wir bleiben dem namensgebenden Thema natürlich treu und atmen weiterhin ein und aus, mal langsamer mal schneller, aber jetzt vorerst ohne Blick auf die Dünen und das ach so schwer beschreibliche Gefühl, mit den Füßen im Meer zu stehen. Erinnerungen an den mal kalten, mal heißen Sand, das salzige Wasser und die frische Seeluft werden ja auch oft noch viel intensiver, nachdem man sie einige Zeit mit anderen Eindrücken in seinem Kopf beiseite geschoben hat. Wer an dieser Stelle gerade We own the Sky von M83 hört, ist sicherlich schon sehr nah dran, an dieser Melancholie bei herbstlich-winterlichem Meer-Wetter, oder der Euphorie bei Sonnenschein.
So geht es mir jedenfalls gerade, als ich das Textpattern Website-Theme von Blau auf Grün umstelle. Von schmal auf etwas breiter – wie doch so oft. Von kleiner Schrift auf eine etwas größere – für bessere Lesbarkeit, Ihr wisst schon. Von Dünenblick auf einen inspired-by-Dawanda-Wandtattoo-Look, der bei der stilbewussten, weiblichen Bevölkerung im Moment so großen Anklang findet und mir im selbstgemachten, minimalistischeren Design doch auch sehr zusagt. Im Zuge dessen lasse ich die paar alten Einträge und die damit verknüpften Erinnerungen auch nochmals Revue passieren, freue mich und bin Gespannt, wie wir ab jetzt so ganz grün weitermachen.
2010 wird bunt!
Liebes Jahr 2010,
bist du es wirklich schon? Du bist schon recht früh, oder? Ich kann mich noch an das Millenium vor 10 Jahren erinnern! Das war doch erst vor kurzer Zeit!? Oder nein, warte, damals bin ich sogar noch zur Schule gegangen! Wenn man sich also überlegt, was in “nur” 10 Jahren passiert ist, dann ist das schon ziemlich viel. Da war das Abi, Studium, Freunde die kamen und gingen, viele Wohnungen, Praktika, Parties, Nebenjobs, Reisen, Trennungen, Bekanntschaften, Jobs… … und das einzige das dabei konstant blieb war die Veränderung.
Und ich vermute, dass es auch so bleibt. Also scheint da auch einiges auf Dich zuzukommen, liebes Jahr 2010.
Denn die nächste Veränderung steht schon fast vor der Tür. Dabei hoffe ich (was man vllt. für mich als guten Vorsatz sehen könnte), dass ich etwas ruhiger und entspannter werde und bleibe. (Nehme ich mir das eigentlich jedes Jahr vor!?) Denn das wäre zum einen ganz praktisch und zum anderen auch vermutlich gesünder.
Ich hoffe, das wir uns gut verstehen, liebes neues Jahr. Danke für ein tolles Jahrzehnt, ein tolles 2009 und viele neue Freunde, die trotz Entfernung da sind. Merci!
Viele Grüße,
Aenki
Wenn mich jemand fragt was ich mir wünsche, weiß ich im ersten Moment nie was ich antworten soll. Körperlich und seelisch geht es mir ja einigermaßen gut und das materielle Verlangen konnte dieses Weihnachten mit der Anschaffung einer Pärchen-Wii und “Madden NFL 09: All Play” auch erfolgreich gestillt werden. “Hm, eigentlich bin ich wunschlos glücklich.”, höre ich mich also mehr verwirrt als bescheiden sagen. “Ach, das ist ja schön.”, kommt daraufhin meist zurück. Fünf Minuten später, wenn die schenkenswillige Person schon wieder über alle Berge ist, fallen mir dann natürlich auf einen Schlag diverse Sachen ein, die seit Monaten in meinem Amazon.de Warenkorb rumlungern und dort wahrscheinlich schon einen inzestiösen Mikrokosmos aus lauter halb-lebensfähigen Elektrogeräten, Pullis und Fachbüchern erschaffen haben.
weiterlesen ...Wieder ein Jahr rum und wieder ein wenig weiser!
… Oder??
Ich möchte heute aber nicht – zumindest nicht nur – zurückblicken, sondern auch nach vorn!
Was möchte und will ich im nächsten Jahr alles machen, schaffen, erleben oder tun???
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Das orange leuchtende Licht hatte mich beim Einschalten des iPods eigentlich schon vorgewarnt. Als ich aber am Ende des Tages wieder nach Hause kam und endlich den lang ersehnten, luftgepolsterten Umschlag im Briefkasten vorfand, war alles andere wie vergessen und der Musikspieler wurde geistesabwesend neben Schlüssel, Handy und Portemonnaie auf der Wohnzimmer-Kommode platziert.
Heute morgen dann erstaunlich früh wach gewesen, aufgestanden, geduscht, angezogen und raus Richtung Bahn. Ich löste ein Ticket und setzte mich auf einen freien Fensterplatz. Nicht dass es in der unter Grund verlaufenden S-Bahn etwas zu sehen gäbe, aber es ist doch ein recht entspannter Einstieg in den grauen Tag, wenn die sporadischen Lichter so an einem vorbeirauschen. “Und wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck.” – Licht – “Oder im Aquarium” – Licht – “Und alles was ist dauert drei Se” – Piep!
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